Was ist DAC8?
DAC8 ist die Umsetzung des Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) der OECD durch die EU. Es verpflichtet Reporting Crypto-Asset Service Providers (RCASPs) – darunter Börsen, Broker und Wallet-Anbieter –, Nutzer-Transaktionsdaten zu erfassen, zu verifizieren und an die EU-Steuerbehörden zu melden. DAC8 gilt ab dem 1. Januar 2026 und implementiert das Crypto-Asset Reporting Framework der OECD auf EU-Ebene.

DAC8 & CARF verstehen
Über die EU hinaus wurde das Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) von über 58 Ländern unterstützt, darunter Großbritannien, Kanada, Australien, Singapur und Neuseeland. Damit sind die DAC8- und CARF-Compliance-Vorgaben Teil eines globalen Rahmens für die steuerliche Meldung von Krypto-Assets.
Im Rahmen von DAC8 und CARF müssen Krypto-Börsen, Broker, Wallet-Anbieter und Plattformen für digitale Vermögenswerte automatisch Informationen zum steuerlichen Wohnsitz der Nutzer, Transaktionsdetails und Wallet-Adressen erfassen. Diese Daten werden an die Steuerbehörden übermittelt, um die Transparenz zu erhöhen, die grenzüberschreitende Überwachung zu verbessern und Steuerhinterziehung auf dem Krypto-Markt zu bekämpfen.
Sind Sie betroffen?
Wenn Ihre Plattform als Reporting Crypto-Asset Service Provider (RCASP) fungiert und Krypto-Transaktionen für in der EU ansässige Personen ermöglicht, sind Sie verpflichtet, umfassende Angaben zu Ihren Nutzern und deren Transaktionen zu melden. Dazu gehören Informationen zum steuerlichen Wohnsitz, Wallet-Adressen, Transaktionsarten und -beträge sowie der beizulegende Zeitwert der getauschten Krypto-Assets.
Prüfen Sie anhand der folgenden Checkliste, ob Ihr Unternehmen betroffen ist!

Wir unterstützen Sie dabei, die Anforderungen von DAC8 & CARF zu erfüllen und dauerhaft konform zu bleiben.
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Über 100.000 Nutzer sparen bereits Kosten
Warum es eingeführt wurde...
DAC8 und CARF sind regulatorische Rahmenwerke, die von der EU und der OECD verabschiedet wurden, um den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Steuerbehörden weltweit zu verbessern.
Sie bauen auf dem Erfolg früherer Richtlinien auf, indem sie den Anwendungsbereich der administrativen Zusammenarbeit auf Krypto-Assets ausweiten, die zuvor außerhalb traditioneller Finanzberichtssysteme operierten.
Verbesserung der Steuertransparenz: DAC8 und CARF zielen darauf ab, die Steuertransparenz zu erhöhen, indem sichergestellt wird, dass relevante Steuerinformationen zu Krypto-Asset-Transaktionen effektiv zwischen den Rechtsordnungen ausgetauscht werden. Dies ermöglicht es den Steuerbehörden, einen umfassenden Überblick über die grenzüberschreitenden Krypto-Aktivitäten von Steuerpflichtigen zu erhalten, wodurch Möglichkeiten zur Steuerhinterziehung und aggressiven Steuerplanung im Bereich digitaler Vermögenswerte verringert werden.
Bekämpfung von Steuervermeidung und Steuerhinterziehung: DAC8 und CARF stärken den weltweiten Kampf gegen Steuervermeidung und Steuerhinterziehung durch die Festlegung von Regeln für den automatischen Austausch von Informationen über Krypto-Asset-Transaktionen. Dies erleichtert die Identifizierung nicht gemeldeter Krypto-Einkünfte und hilft den Steuerbehörden, geeignete Maßnahmen gegen Steuerhinterziehungspraktiken zu ergreifen, die die pseudonyme Natur von Blockchain-Transaktionen ausnutzen.
Konsequenzen
Zu den Konsequenzen zählen Strafen und Bußgelder zwischen 20.000 EUR und 500.000 EUR, Plattformbeschränkungen, Reputationsrisiken sowie verstärkte Prüfungen.
Strafen und Bußgelder
Die Nichteinhaltung von DAC8-Verpflichtungen kann zu erheblichen Strafen und Bußgeldern durch die Finanzbehörden führen, die je nach Schweregrad und Rechtsordnung zwischen 20.000 und 500.000 EUR liegen können. Die EU hat Mindeststandards für Sanktionen festgelegt, um eine einheitliche Durchsetzung in allen Mitgliedstaaten zu gewährleisten.
Reputationsrisiken
Die Nichteinhaltung von Steuervorschriften kann den Ruf von Unternehmen und Einzelpersonen schädigen und zu einem Vertrauensverlust bei Kunden, Partnern und Stakeholdern führen. Dies kann langfristige negative Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb und das Wachstum haben.
Plattformbeschränkungen
Gemäß DAC8 müssen RCASPs einen Kunden von meldepflichtigen Transaktionen ausschließen, wenn dieser nach zwei Mahnungen keine erforderlichen Selbstzertifizierungsformulare vorlegt. Dieser einzigartige Durchsetzungsmechanismus kann den Plattformbetrieb und die Nutzererfahrung erheblich beeinträchtigen.
Verstärkte Prüfungen und Audits
Nicht konforme Unternehmen müssen mit verstärkten Prüfungen und Audits durch die Finanzbehörden rechnen, was zu zusätzlichen Kosten, Betriebsunterbrechungen und möglichen rechtlichen Konsequenzen führen kann.
Tipps für die Implementierung...
Die Implementierung von DAC8 und CARF kann für Krypto-Dienstleister ein komplexer und zeitaufwendiger Prozess sein. Er erfordert eine sorgfältige Prüfung der Meldepflichten, des Transaktionsdatenmanagements, der Nutzerverifizierungssysteme sowie die Sicherstellung der Einhaltung aller Rahmenbedingungen. Die Zusammenarbeit mit Compliance-Partnern kann die interne Belastung jedoch erheblich verringern und die Kosten für die Implementierung von DAC8 und CARF deutlich senken.
Die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Compliance-Partnern wie Supplied umfassen:
1
Verständnis der Meldepflichten
Compliance-Partner sind auf die Auslegung regulatorischer Krypto-Anforderungen spezialisiert und helfen Unternehmen dabei, ihre spezifischen Meldepflichten gemäß DAC8 und CARF zu verstehen. Sie bleiben über die neuesten Entwicklungen in verschiedenen Rechtsordnungen auf dem Laufenden und beraten dazu, welche Transaktionsinformationen an wen und bis wann gemeldet werden müssen.
2
Datenmanagement und Automatisierung
DAC8 und CARF erfordern die Erfassung, Verarbeitung und Weitergabe umfangreicher Krypto-Transaktionsdaten, einschließlich Wallet-Adressen, Transaktionstypen, beizulegender Zeitwerte und steuerlicher Ansässigkeitsinformationen der Nutzer. Compliance-Partner unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung effizienter Datenmanagementsysteme und Automatisierungsprozesse. Dies gewährleistet ein präzises und fristgerechtes Reporting und minimiert das Risiko von Fehlern und Sanktionen.
3
Expertise und Beratung
Compliance-Partner verfügen über fundierte Kenntnisse zu DAC8, CARF und den damit verbundenen Krypto-Steuervorschriften in verschiedenen Rechtsordnungen. Sie bieten Unternehmen fachkundige Beratung bei der Bewältigung komplexer Rahmenbedingungen, der Auslegung gesetzlicher Anforderungen, der Abwicklung von Selbstzertifizierungsprozessen, der Verwaltung von Nutzersperren sowie bei der Entwicklung konformer Prozesse, die speziell auf die Bedürfnisse von Krypto-Dienstleistern zugeschnitten sind.
4
Kosteneffiziente Lösungen
Die interne Implementierung von DAC8 und CARF kann sehr ressourcenintensiv sein und erfordert dediziertes Compliance-Personal, Technologieinvestitionen, Blockchain-Dateninfrastruktur sowie kontinuierliche Schulungen. Unsere Kunden berichteten von Kostensteigerungen um über 15 %, um die Anforderungen an die Krypto-Compliance zu erfüllen. Compliance-Partner bieten kosteneffiziente Lösungen, die ihre Expertise und Technologieplattformen nutzen und so die interne Belastung deutlich reduzieren.
Häufig gestellte Fragen
DAC8, alle Fragen beantwortet.
Noch Fragen?
They're the same idea at different levels: CARF is the OECD crypto-asset reporting framework, DAC8 is the EU directive that brings it into Member State law. In practice you may owe both, to different authorities, from one dataset. We hold the data once and render whichever schema each recipient requires.
DAC7 and DAC8 are both EU directives under the same Directive on Administrative Cooperation framework, but they cover different asset types. DAC7 applies to digital platforms facilitating the sale of goods, personal services, and the rental of property or transport, requiring them to report seller income. DAC8 extends that same reporting logic to crypto-assets, requiring Reporting Crypto-Asset Service Providers to report user transaction data. If a business operates both a marketplace and a crypto platform, it may have obligations under both directives simultaneously, each with its own scope, data requirements, and deadlines.
Data collection obligations under DAC8 apply from 1 January 2026, covering the full 2026 calendar year. National filing deadlines to each member state's tax authority vary, generally falling between 1 January and 30 September 2027, with the EU-wide exchange between member states completing by 30 September 2027. Since exact deadlines depend on domestic transposition in each member state, RCASPs should confirm the specific date that applies in their jurisdiction rather than relying on a single EU-wide date.
DAC8 creates new operational obligations for any Reporting Crypto-Asset Service Provider serving EU users, regardless of where the business is based. Platforms need to collect and verify user tax residency and transaction data from 1 January 2026, build reporting processes aligned to CARF-based XML schemas, and handle self-certification from every user.
The enforcement mechanism carries real operational weight too. If a user doesn't complete self-certification after two reminders, the platform is required to block that user from reportable transactions within 60 days, directly affecting user experience and retention. Non-compliance risks fines ranging from EUR 20,000 to EUR 500,000, along with reputational damage and increased audit scrutiny. For most crypto businesses, this makes DAC8 a heavier operational lift than adjacent frameworks like MiCA, since it touches onboarding, data infrastructure, and ongoing monitoring rather than just licensing.
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